Der Papstpalast von Avignon ist der größte gotische Palast Europas und eine der meistbesuchten Stätten Frankreichs. Im 14. Jahrhundert erbaut, um 7 Päpste zu beherbergen, umfasst er heute 25 öffentlich zugängliche Räume, von Kapellen bis zu privaten Gemächern. Um Ihren Besuch vorzubereiten, ohne das Urlaubsbudget zu sprengen, bleibt Camping die zugänglichste Unterkunftsform rund um Avignon. Unser Vergleichsportal für günstige Campingplätze bietet eine Auswahl in der Nähe der Stätte.
Hier ist alles, was Sie vor Ihrem Besuch des Papstpalastes wissen sollten!
Der Papstpalast erzählt 68 Jahre Papsttum, das zwischen 1309 und 1377 in Avignon ansässig war. Clemens V., der erste französische Papst, wählt die Stadt, um den politischen Unruhen Roms zu entfliehen. 7 Päpste folgen ihm während dieser außergewöhnlichen Periode, die von Petrarca als „Babylonische Gefangenschaft“ bezeichnet wird. Benedikt XII. und dann Klemens VI. starten die großen Bauvorhaben: Der karge Palais Vieux weicht dem prunkvolleren Palais Neuf. Gregor XI. bringt schließlich 1377 das Papsttum zurück nach Rom und markiert damit das Ende der avignonesischen Blütezeit.
Die Stätte wird 1995 in die UNESCO-Weltkulturerbeliste aufgenommen, zusammen mit der Pont Saint-Bénézet und dem historischen Zentrum von Avignon.
Im Papstpalast von Avignon führt der Besuch durch 25 Räume auf 4 Ebenen und dauert etwa 1,5 Stunden. Die Höhepunkte gliedern sich in 3 Gruppen: die privaten Gemächer der Päpste, die 2 von Matteo Giovannetti verzierten Kapellen und die Prunksäle, in denen die großen Zeremonien stattfanden.
Im Engelsturm bewahren das Papstzimmer und das Hirschzimmer Fresken von außergewöhnlicher Qualität. Das Hirschzimmer verdankt seinen Namen seinen profanen Gemälden mit Jagdszenen, die für die mittelalterliche Epoche selten sind.
Die Grande Chapelle und die Saint-Jean-Kapelle enthüllen Fresken von Matteo Giovannetti, dem von Clemens VI. beauftragten Maler. Der Grand Audience-Saal beeindruckt durch sein mit Propheten verziertes Gewölbe, ein weiteres Meisterwerk des italienischen Meisters.
Der große Speisesaal diente als Bankettsaal für die päpstlichen Festlichkeiten und erstreckt sich über 48 Meter Länge. Auf dem Gipfel des Palastes bietet die Panoramaterrasse einen einzigartigen Blick auf die Pont Saint-Bénézet, die Rhône und das Tal von Avignon.
Um Ihren Besuch des Papstpalastes von Avignon vorzubereiten, hier die wichtigsten Informationen vor der Abreise:
Gut zu wissen: Das Ticket des Papstpalastes gewährt kostenlosen Zugang zu den in der Grande Chapelle und im Salle de Jésus organisierten Sonderausstellungen. Diese thematischen Ausstellungen wechseln 2 bis 3 Mal jährlich und ergänzen den Besuch ohne Mehrkosten. Bevorzugen Sie den frühen Vormittag (vor 11 Uhr) oder das späte Nachmittag (nach 16 Uhr), um Schul- und Touristengruppen zu vermeiden.
Um den Papstpalast von Avignon zu besichtigen, ohne Ihr Urlaubsbudget zu belasten, gibt es mehrere einfache Tricks, um die Rechnung zu senken. Der günstige Campingplatz in Avignon bleibt die erschwinglichste Unterkunft, mit Einrichtungen in Villeneuve-lès-Avignon, Sorgues oder Vedène, in 15 Minuten vom mittelalterlichen Zentrum erreichbar.
Hier sind die richtigen Reflexe, um das Budget zu optimieren:
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Die Päpste ließen sich 1309 auf Initiative von Clemens V., dem ersten französischen Papst, in Avignon nieder. Die politischen Unruhen in Rom und der Einfluss Philipps des Schönen führten diesen Pontifex dazu, das Comtat Venaissin zu wählen, das damals ein päpstliches Lehen war. 7 Päpste folgten ihm nach, bis zur Rückkehr nach Rom 1377.
Ja, Sie können den Papstpalast mit Kindern besichtigen. Der Audioguide HistoPad bietet einen spielerischen Parcours in erweiterter Realität, der schon ab 6 Jahren gefällt. Die Gratisregelung gilt für unter 8-Jährige, und der Kindertarif bleibt bis 17 Jahre moderat. Rechnen Sie mit mindestens 1,5 Stunden, um ein angepasstes Tempo zu halten.
Ja, der Papstpalast ist teilweise für Menschen mit eingeschränkter Mobilität zugänglich. Ein angepasster Rundweg ermöglicht die Entdeckung der wichtigsten Säle im Erdgeschoss. Manche oberen Ebenen und die Panoramaterrasse bleiben aufgrund der mittelalterlichen Struktur unzugänglich. Details zu den Zugängen erhalten Sie am Empfang oder auf der offiziellen Website.
Ja, es wird dringend empfohlen, das Ticket für den Papstpalast im Voraus zu reservieren, besonders im Juli-August und während des Festival d’Avignon. Die Online-Reservierung auf der offiziellen Website vermeidet Warteschlangen. Außerhalb der Saison ist der Kauf vor Ort meist problemlos möglich.
Quellen: