Frankreich zählt Hunderte von Fernwanderwegen (GR), aber manche stechen wirklich heraus. Vom Zöllnerpfad in der Bretagne bis zu den Kämmen Korsikas durchqueren die schönsten GR-Wege Frankreichs vielfältige Landschaften, zugänglich für jedes Niveau. Unser Team hat die günstigen Campingplätze in der Nähe der Etappen zusammengestellt, um zu wandern, ohne sich zu ruinieren.
Hier ist unsere Auswahl und unsere Tipps, um die für Sie passende Route zu finden, je nach Budget und körperlicher Verfassung.
Der GR34 folgt der gesamten bretonischen Küste über etwa 2.090 km, vom Mont-Saint-Michel bis Saint-Nazaire. Als Zöllnerpfad bekannt, enthüllt er Klippen, bunte Häfen und endlose Strände. Seine kurzen Etappen und der geringe Höhenunterschied machen ihn zum am besten zugänglichen GR-Weg Frankreichs, perfekt für eine erste Wanderreise. Die günstigen Campingplätze in der Bretagne säumen fast jedes Etappenende, ein echter Vorteil für ein knappes Budget.
Der GR20 durchquert Korsika von Norden nach Süden über etwa 180 km, von Calenzana nach Conca. Als schwierigster Wanderweg Europas bekannt, reiht er felsige Kämme, Höhenseen und technische Passagen aneinander. Seine 16 Etappen erfordern eine gute körperliche Verfassung und ernsthafte Ausrüstung. Man legt ihn in etwa zwei Wochen zurück, Hütten und Biwaks rhythmisieren die Strecke. Eine Herausforderung für erfahrene Wanderer, belohnt mit herrlichen Bergpanoramen.
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Der GR10 verbindet Hendaye am Atlantik mit Banyuls-sur-Mer am Mittelmeer, durch die gesamte Pyrenäenkette. Mit etwa 900 km Länge steigt er über Pässe und Almen und durchquert dann Bergdörfer und Naturschutzgebiete. Rechnen Sie mehrere Wochen für die komplette Route ein, oder wählen Sie einen Ihrem Niveau angepassten Abschnitt. Zahlreiche günstige Campingplätze in den Pyrenäen säumen die Strecke auf der französischen Seite, praktisch, um die Unterkunftskosten zu senken.
Der GR54 umrundet das Massiv der Écrins auf etwa 176 km, im Herzen der Alpen. Diese anspruchsvolle Route reiht Pässe über 2.000 Metern, Gletscherseen und Hochgebirgsdörfer aneinander. Ihre starken Höhenunterschiede machen sie zu einer Route für trainierte Wanderer, mit zehn bis zwölf Wandertagen. Die Campingplätze in den Tälern, insbesondere in Bourg-d’Oisans, bilden eine günstige Basis, um die Etappen zu erreichen.
Der GR5 führt vom Genfersee bis nach Nizza auf etwa 600 km, entlang der großen Alpenüberquerung. Die Route verbindet Orte, Almweiden und Nationalparks wie die Vanoise, mit anspruchsvollen Pässen und langen Anstiegen. Rechnen Sie fast einen Monat, um sie von einem Ende zum anderen zu bewältigen, oder eine Woche pro Abschnitt. Die Campingplätze in den Alpentälern bieten eine erschwingliche Rast zwischen zwei Höhenetappen.
Der GR65 folgt dem Weg von Le Puy, dem meistbegangenen der Jakobswege, über etwa 750 km zwischen Le Puy-en-Velay und Saint-Jean-Pied-de-Port. Er durchquert die Aubrac, das Lot-Tal und den Gers, zwischen romanischem Erbe und weiten Agrarlandschaften. Sein moderates Niveau und seine zahlreichen Rastmöglichkeiten machen ihn zu einer für viele zugänglichen Wanderreise.
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Gut zu wissen: vor Ort erkennt man einen GR-Weg an seiner weiß-roten Markierung, aufgemalt auf Felsen, Bäume oder Pfosten. Ein Kreuz zeigt eine falsche Richtung an, während ein Winkel eine Kurve anzeigt. Unser Team empfiehlt, immer den Wanderführer und eine Karte mitzunehmen, da sich das Wegenetz weiterentwickelt und sich manche Etappen von Saison zu Saison ändern.
Der richtige GR-Weg hängt vor allem von Ihrer körperlichen Verfassung und der Ihnen zur Verfügung stehenden Zeit ab. Es ist unnötig, für eine erste Wanderreise Korsika anzupeilen. So behalten Sie je nach Niveau den Überblick:
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Der schönste GR-Weg Frankreichs hängt von Ihrem Geschmack ab, aber zwei Wege sind sich alle einig. Der GR34 in der Bretagne ist der Liebling der Franzosen wegen seiner Küstenlandschaften. Der GR20 auf Korsika gilt mit seinen Bergpanoramen als der legendärste. Meer oder Gipfel, es liegt an Ihnen, sich je nach gewünschter Atmosphäre zu entscheiden.
Für den Einstieg ins Wandern eignet sich am besten ein flacher, gut markierter GR-Weg. Der GR34 entlang der bretonischen Küste und der GR3, der der Loire folgt, eignen sich perfekt für die ersten Wanderreisen. Ihre kurzen Etappen und ihr geringer Höhenunterschied ermöglichen es, zu wandern, ohne die Beine oder die Moral zu erschöpfen.
Der schwierigste GR-Weg Frankreichs ist der GR20, der Korsika von Norden nach Süden durchquert. Dieser Bergpfad vereint starke Höhenunterschiede, technische Passagen und anspruchsvolle Etappen auf etwa 180 km. Er richtet sich an trainierte, gut ausgerüstete Wanderer, die an steiles Gelände gewöhnt sind.