Den Pont du Gard zu besichtigen beginnt mit einer guten Nachricht: Der Zugang zum Gelände ist frei und kostenlos, nur das Parken und die geführten Besichtigungen sind kostenpflichtig. Dieses römische Meisterwerk von 49 Metern Höhe entdeckt man zu Fuß, mit der Familie, zwischen Baden im Gardon und dem Museum.
Von einem günstigen Campingplatz aus genießen Sie das Denkmal, ohne Ihr Urlaubsbudget zu belasten.
| Information | Kurz gefasst |
|---|---|
| Zugang zum Gelände | Frei und kostenlos das ganze Jahr über |
| Öffnungszeiten | Täglich geöffnet, von 8 bis Mitternacht im Sommer |
| Museum | Ab 8€ pro Erwachsenem, kostenlos für unter 18-Jährige |
| Parken | Ab 9€ pro Auto und Tag |
| Denkmal | 49 m hoch auf 3 Bogenebenen |
Der Pont du Gard ist eine römische Aquäduktbrücke, die im 1. Jahrhundert erbaut wurde, um Wasser bis zur Stadt Nîmes zu leiten. Er stellt den am besten erhaltenen Abschnitt eines fast 50 km langen Aquädukts dar, der von der Quelle von Eure bei Uzès ausging. Mit seinen drei übereinanderliegenden Bogenebenen und seinen 49 Metern Höhe bleibt er die höchste erhaltene römische Aquäduktbrücke der Welt.
Die Erbauer fügten Steinblöcke von bis zu 6 Tonnen ohne Mörtel und mit bemerkenswerter Präzision zusammen. Diese technische Meisterleistung brachte ihm 1985 die Aufnahme in das UNESCO-Weltkulturerbe ein. Über den Gardon führend, veranschaulicht das Denkmal das hydraulische Know-how Roms, das noch heute in jedem Bogen ablesbar ist.
Der Pont du Gard beschränkt sich nicht auf seine Brücke: Das Gelände bietet einen kompletten Tag voller Aktivitäten, vom Museum bis zum Baden. Dieses Überbleibsel des römischen Aquädukts, das Nîmes versorgte, bewundert man von beiden Ufern aus, die durch einen schattigen Pfad verbunden sind. Um Ihren Besuch zu planen, hier die Höhepunkte der Besichtigung:
Familien mit Kindern schätzen auch den Bereich Ludo, einen spielerischen Parcours für 5- bis 12-Jährige, um das Leben zur Römerzeit zu entdecken.
Vor der Abreise erleichtern einige praktische Informationen die Organisation Ihres Besuchs:
In einem Campingplatz der Umgebung zu übernachten bleibt die wirtschaftlichste Möglichkeit, um den Pont du Gard in Ihrem eigenen Tempo zu besichtigen. Die Region Gard zählt zahlreiche zugängliche Einrichtungen, oft für VACAF-Beihilfen zugelassen, was die Rechnung noch weiter senkt. Um das Gelände voll auszukosten, ohne Stress oder unnötige Ausgaben, behalten Sie diese Tipps im Kopf:
Der kleine Plus-Punkt: im Sommer erleuchtet ein nächtliches Spektakel die Bögen der Brücke bei Einbruch der Dunkelheit. Ein magischer Moment, sichtbar vom Umfeld des Geländes aus, den man nach einem Badetag genießen kann. Denken Sie daran, etwas Warmes mitzunehmen, denn die Abende am Gardon werden kühler, sobald die Sonne untergegangen ist!
Sie haben nun alle Informationen, um den Pont du Gard zu besichtigen und dabei den freien Zugang zu genießen. Warum nicht die Entdeckung verlängern, indem Sie ganz in der Nähe übernachten, ohne Ihr Budget in die Höhe zu treiben? Vergleichen Sie die günstigen Campingplätze im Gard und buchen Sie Ihren römischen Ausflug in aller Ruhe!
Ja, der Zugang zum Gelände des Pont du Gard ist das ganze Jahr über frei und kostenlos. Nur das Parken, ab 9€ pro Auto, und die geführten Besichtigungen oder der Eintritt ins Museum bleiben kostenpflichtig. Sie können also das römische Aquädukt bewundern und an seinen Ufern spazieren gehen, ohne einen Cent auszugeben.
Die Öffnungszeiten des Pont du Gard erstrecken sich von 8 Uhr bis Mitternacht täglich in der Sommersaison. Das Museum und die Erlebnisbereiche schließen früher und passen ihre Öffnungszeiten außerhalb der Saison an. Für einen kompletten Besuch inklusive Museum bevorzugen Sie eine Ankunft am Vormittag oder frühen Nachmittag.
Ja, das Baden ist am Pont du Gard erlaubt, am angelegten Naturstrand am Ufer des Gardon. Es ist eine bei Familien im Sommer sehr beliebte Aktivität, vorausgesetzt, man beaufsichtigt die Kinder, da der Fluss nicht überall überwacht wird. Denken Sie daran, Wasserschuhe und Handtücher mitzubringen.
Für den Besuch des Pont du Gard rechnen Sie mit einem halben Tag, wenn Sie die Brücke, das Museum und eine Badepause kombinieren. Ein ganzer Tag ermöglicht es, den 3,5 km langen Aquädukt-Pfad und ein Picknick am Flussufer hinzuzufügen. Familien genießen es gerne, sich auf diesem Gelände Zeit zu lassen.